All by myself Titelbild NEU

Von links nach rechts: Diana Kinnert (© Dominik H. Müller), Mazda Adli (© Annette Koroll FOTOS), Hendrikje Schmid (© krisenchat gGmbH) und Dario Schramm (© Blackbird Visuals).

Berlin – Stadt der einsamen jungen Erwachsenen?

All by myself!

Das Gefühl von Einsamkeit erreicht seinen ersten Höhepunkt, wenn Menschen um die 30 sind. Und die Pandemie hat vor allem in den jüngeren Altersgruppen Erfahrungen von Einsamkeit verstärkt. Einsamkeit bedeutet Stress und belastet die Gesundheit. Menschen leben immer individueller. Soziale Kontakte verlagern sich in die virtuelle Welt, und die Großstadt bedeutet auch Anonymität. Es gibt viele Erklärungsansätze, warum das Gefühl von Einsamkeit heute zunimmt. In Großbritannien wurde daher im Jahr 2018 ein „Ministerium für Einsamkeit“ ins Leben gerufen und mit der „traurigen Realität des modernen Lebens“ begründet. Niemand spricht gern über dieses Thema. Das hat viel mit Scham und Tabus zu tun.

22.Apr2022

Forum im Futurium

Weitere Informationen:

  • Dauer:1 Stunde und 30 Minuten
All by myself Titelbild NEU

Von links nach rechts: Diana Kinnert (© Dominik H. Müller), Mazda Adli (© Annette Koroll FOTOS), Hendrikje Schmid (© krisenchat gGmbH) und Dario Schramm (© Blackbird Visuals).

Wir reden mit euch an diesem Abend über Einsamkeit unter jungen Menschen in Berlin. Wann macht die Anonymität der Stadt uns frei, wann einsam? Welche Chancen bietet uns Berlin, Freund*innen und Gleichgesinnte zu finden? Und welche Hürden schafft sie?

Die Gäst*innen des Abends

  • Dr. Mazda Adli, Psychiater und Stressforscher
  • Diana Kinnert, Unternehmerin, Publizistin und Politikerin der CDU
  • Hendrikje Schmidt, Psychologisches Leitungsteam von krisenchat und Psychologin
  • Dario Schramm, ehemaliger Generalsekretär der Bundesschüler*innenkonferenz

Die Moderatorin

  • Marie-Christine Knop, Kulturmanagerin und Moderatorin

Informationen

  • Veranstaltungsort: Forum
  • Der Eintritt ist kostenfrei.
  • Eine Anmeldung ist erforderlich.
  • Veranstaltungssprache: Deutsch, Deutsche Gebärdensprache
  • Diese Veranstaltung wird auf unserem YouTube-Kanal live gestreamt.
  • Eine Aufzeichnung der Veranstaltung könnt ihr dauerhaft auf unserem YouTube-Kanal ansehen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Citizen Science Projekts „Emotionale Stadt” statt - ein gemeinsames Projekt von Interdisziplinäres Forum Neurourbanistik e.V., Charité - Universitätsmedizin Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und dem Futurium - Haus der Zukünfte.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist erforderlich – sichere dir deinen Platz! Die Anmeldung ist ein Zwei-Schritte Verfahren. Nach Eingabe deiner persönlichen Daten erhältst du eine E-Mail mit einem Bestätigungslink.
Dieser ist 30 Minuten aktiv. Erst nachdem du diesen Link geklickt und online bestätigt hast, ist deine Anmeldung vollständig.

Zugänglichkeit

  • Wir sind ein rollstuhlgerechter Veranstaltungsort.
  • Eine Induktionsschleifenanlage ist verfügbar.
  • Wir lassen Plätze frei, falls ihr aufgrund von Seheinschränkungen nah an der Bühne sitzen wollt.
  • Plätze ohne Bestuhlung stehen Rollstuhlfahrer*innen zur Verfügung.
  • Mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS).

Zukunft ist für alle da! Das Futurium möchte für alle Menschen zugänglich sein.

Wenn es eurerseits weitere Zugangsbedürfnisse gibt, teilt sie uns gern mit. Wir versuchen, sie zu erfüllen: info@futurium.de. Hier findet ihr alle Informationen zur Barrierefreiheit.

Foto & Video

Während der Veranstaltung werden Fotos gemacht. Wenn ihr nicht abgebildet werden wollt, meldet euch bitte vorab.

Zur Veranstaltungsreihe

Städtischer Raum wird von allen unterschiedlich wahrgenommen. Aber gibt es auch Orte in der Stadt, die uns besonders guttun – oder uns besonders stressen? Mit Emotionale Stadt sind wir diesen Stress- und Wohlfühlorten auf der Spur. Gemeinsam mit euch wollen wir forschen, diskutieren und die Stadt der Zukunft lebenswerter machen.

Eine Übersicht zu allen Veranstaltungen sowie Hintergrundinfos zu dem Citizen-Science-Projekt Emotionale Stadt findet ihr hier.

Mehr zum Thema Stadt und Gesundheit findet ihr in unserem Interview "Wieviel Stadt macht uns krank?" mit dem Stressforscher Mazda Adli.

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