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EIN CITIZEN-SCIENCE PROJEKT

Emotionale Stadt

Städtischer Raum wird von allen unterschiedlich wahrgenommen. Aber gibt es auch Orte in der Stadt, die uns besonders guttun – oder uns besonders stressen? Mit Emotionale Stadt sind wir diesen Stress- und Wohlfühlorten auf der Spur. Gemeinsam mit euch wollen wir forschen, diskutieren und die Stadt der Zukunft lebenswerter machen.

Stressabhängige psychische Belastungen treten bei Stadtbewohner*innen gehäuft auf. Das Leben in der Stadt ist verbunden mit einer erhöhten Bevölkerungsdichte, Verkehrslärm und Umweltverschmutzung. Mit dem weltweiten Wachstum der Städte geht die Wissenschaft davon aus, dass im Jahr 2050 zwei Drittel aller Menschen in Städten leben werden.

Grund genug zu fragen, was eigentlich genau die Stressfaktoren in der Stadt sind. Was sind Wohlfühlorte und wodurch sind sie gekennzeichnet? Lässt sich erkennen, welche Faktoren für die Stadtbewohner*innen besonders stressfördernd und damit potentiell gesundheitsgefährdend sind? Und: Wie können wir für mehr Wohlfühlorte und mehr Gesundheit in urbanen Räumen sorgen?

Um die Fragen dieses aktuellen Forschungsfeldes besser beantworten zu können, initiieren wir das Citizen-Science-Projekt: Emotionale Stadt. Denn: Stadtbewohner*innen sind die Expert*innen für ihr Wohlbefinden. Sie sind aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen in der Lage, innerhalb kurzer Zeit eine valide Menge an Daten zu übermitteln und sich mit ihren Erkenntnissen an einem Bürger*innenforschungsprojekt zu beteiligen. Wir laden deshalb jede*n dazu ein, Bürgerwissenschafter*in zu werden und sich so in den wissenschaftlichen Auswertungsprozess einzubringen.

Kommende Veranstaltungen zu Emotionale Stadt:

5. September / 10:00-18:00 Uhr
Emotionale Stadt – Ein Citizen Science Projekt
Wir stellen euch die Charta der Neurourbanistik sowie das Projekt „Emotionale Stadt“ und unsere App vor. Wir sprechen mit euch darüber, wie sich Achtsamkeit aber auch Stress auf den Körper auswirken und wie die Psychologie und Neurowissenschaft der Stadt funktionieren. Ein Überblick über die nächsten Veranstaltungen zum Thema macht Lust auf mehr und wer gleich loslegen möchte, kann direkt vor Ort an Experimenten teilnehmen: um 15:30 und 17:00 Uhr für die Dauer von jeweils etwa 30 Minuten.

5. September / 11:30, 15:00, 16:30 Uhr
Achtsam durch die Stadt
In einem psychologischen Selbsterfahrungsexperiment erlebst du, welchen Effekt Achtsamkeitstechniken auf unser Befinden haben. Mitarbeiter*innen des Interdisziplinären Forum Neurourbanistik und der Fliedner Klinik Berlin führen auf ungewöhnliche Art durch die Stadt.

5. September / 13:30 Uhr
Schönheit und Staunen in der Stadt
Begleitet den Philosophen und Kognitionswissenschaftler Joerg Fingerhut und Futurium-Mitarbeiterin Rosalina Babourkova auf den Skywalk und erfahrt dort, wie Architektur und Stadt auf unsere Psyche wirken. Über den Dächern der Stadt stellen wir Euch unser Projekt “Emotionale Stadt” vor und laden zum Mitforschen ein.

SAVE THE DATE!
7. November / ca. 12:00 Uhr - 18:00 Uhr

Wie tickt die Stadt? Ein neurourbanistische Abenteuer
Im Rahmen der Science Week Berlin diskutieren wir über den Einfluss der Stadt auf unsere Psyche.

SAVE THE DATE!
9. Dezember / 17 Uhr

Citizen Science and the City. Eine Fragebogen-Bauanleitung

Mehr zum Thema Stadt und Gesundheit findet ihr hier in unserem Interview "Wieviel Stadt macht uns krank?" mit dem Stressforscher Mazda Adli.


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Emotionale Stadt ist ein gemeinsames Projekt von Interdisziplinäres Forum Neurourbanistik e. V., Charité – Universitätsmedizin Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und Futurium, Haus der Zukünfte. Gefördert im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern durch die Berlin University Alliance.