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Grafik: Agentur Floda31

Kunst und Wissenschaft zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – live mit Publikumsinteraktion

Hybrid Futures. Spekulationen von Helgard Haug, Jan Kampshoff* und Moritz Ahlert

Die Hybrid Plattform und das Futurium laden am 28. Mai 2020 – nach dem erfolgreichen Auftakt der Reihe im Dezember – erneut zu den »Hybrid Futures« ein. Ihr könnt euch live dazuschalten und Fragen stellen.

28.Mai2020

Futurium

Der Eintritt ins Futurium ist kostenfrei.

Weitere Informationen:

  • Dauer:1 Stunde und 30 Minuten
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Grafik: Agentur Floda31

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Hier treffen Künstler*innen auf Wissenschaftler*innen, um über vergangene und mögliche Zukunftsvisionen zu sprechen.. In der zweiten Ausgabe des interdisziplinären Events werden die Autorin und Theaterregisseurin Helgard Haug, der Urbanist und Architekt Jan Kampshoff zusammen mit dem Archtekten Moritz Ahlert zu Themen an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft spekulieren. Wie kann Stadt auch Bühne sein und Ort der Kreativität werden? Wie haben vergangene Lebens- und Stadtkonzepte bis in die Gegenwart hinein uns und unsere Umgebung geprägt? Und wie werden sich das städtische Gefüge und die dortigen Interaktionen – gerade auch in Zeiten von Leere und Distanz – ändern?

Die Podiumsdiskussion, als Livestream erlebbar, wird in einzelne Abschnitte geteilt: Zunächst werfen wir den Blick auf die Vergangenheit der Disziplinen und deren zunehmende Hybridisierung. Anhand von Szenarien aus Kunst und Wissenschaft entwickeln die Gäste im Anschluss eine Spekulation über die zukünftige Gestaltung der wissenschaftlichen Disziplinen.

Die Gäste des Abends

Helgard Haug ist Gründungsmitglied des Theater-Labels Rimini Protokoll, arbeitet mit weiteren Künstler*innen zusammen und ist darüber hinaus regelmäßig Dozentin an internationalen Universitäten. Mit dem preisgekrönten Ensemble Rimini Protokoll experimentiert sie mit neuen Formen des Theaters. Sie bringt das Publikum in den öffentlichen Raum, wobei es als Akteur die Erzählung übernimmt und die Stadt Kulisse wird. Daneben produziert das Ensemble Hörspiele, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden.

Jan Kampshoff lehrt als Gastprofessor am Institut für Architektur an der Technischen Universität Berlin und leitet darüber hinaus das Atelier modulorbeat. In seiner Arbeit beschäftigt er sich auf interdisziplinäre Weise mit urbanen Strukturen und ihrer Auswirkung auf das Stadtleben. Durch Verknüpfung mit anderen Disziplinen und gemeinsam mit den Beteiligten versucht er mit seinen Arbeiten neue Dynamiken in den jeweiligen Orten entstehen zu lassen.

Moritz Ahlert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Habitat Unit. Seine Forschung beschäftigt sich mit partizipativer Stadtplanung, Smart Cities und digitalen Kartenanwendungen. Seine Forschungsergebnisse hat er in mehreren Publikationen und Austellungen veröffentlicht. Besondere Aufmerksamkeit erhielt er zuletzt durch seinen Kommentar zu dem „Google Maps Hack“ des Künstlers Simon Weckert, der mit seiner Kunstaktion Google Maps austrickste.

Yvonne Zindel (Moderation) ist künstlerische Mitarbeiterin an der Universität der Künste zu Berlin mit einer Forschungsstelle im Rahmen des Exzellenzprojekts „DiGiTal – Digitalisierung: Gestaltung und Transformation“, gefördert durch das „Berliner Programm zur Förderung von Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“ (BCP). Sie begleitet darüber hinaus den Fonds Digital der Kulturstiftung des Bundes mit der Kuration von digitalen Akademien. Ihr nächstes Ausstellungsprojekt handelt von Technischen Zukunftsvisionen in der Kunst.

Informationen

Die Diskussion wird in Kooperation mit Alex Berlin live aus dem Futurium gestreamt. Zuschauer*innen können über Social Media (Facebook und Twitter) sowie per Mail (info@hybrid-plattform.org) ihre Fragen in die Diskussion einbringen.

Die Hybrid Plattform ist eine gemeinsame Projektplattform der Universität der Künste Berlin und der Technischen Universität Berlin im Rahmen des Campus Charlottenburg. Sie dient dem disziplinenübergreifenden Austausch zwischen Künsten, Wissenschaft und Technik.

* Die Veranstaltung war ursprünglich mit Philipp Misselwitz geplant. Da dieser jedoch kurzfristig absagen musste, konnten wir als neuen Panelisten Jan Kampshoff gewinnen.