Besucher im Treppenhaus des Futuriums

Foto: Jan Windszus

Pressemitteilung

Zukunft begeistert: Das Futurium mit fast 670.000 Besucher*innen im Jahr 2025

Das Futurium verzeichnet erneut ein erfolgreiches und inhaltlich prägendes Jahr 2025. Mit knapp 670.000 Besucher*innen bleibt das Interesse des Publikums weiterhin hoch und bestätigt die Relevanz des Hauses als innovativer Ort der Wissenschaftskommunikation und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen.

Besucher im Treppenhaus des Futuriums

Foto: Jan Windszus

Wie schon in den Vorjahren verzeichnete das Futurium hohe Besucher*innenzahlen. 2025 erreichte das Haus der Zukünfte knapp 670.000 Besucher*innen und konnte seit Eröffnung im September 2019 bereits mehr als 3,4 Mio. Besucher*innen begrüßen. Mit dem Bildungsprojekt „Mobiles Futurium“ erreichte das Futurium darüber hinaus circa 18.000 Schüler*innen an 36 Schulen im ländlichen Raum aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Dr. Stefan Brandt, Direktor des Futuriums: „Der erneut hohe Zuspruch und das breite Interesse am Futurium zeigen, dass viele Menschen unser Haus als einen Ort schätzen, an dem gesellschaftliche Entwicklungen und Zukunftsfragen offen und lösungsorientiert diskutiert werden können. In diesem Sinne wollen wir unser Profil als „Ort der begründeten Hoffnung“ weiter stärken und schärfen. Wir stellen uns mit großem Engagement der Verantwortung, wissenschaftlich fundierte Perspektiven zugänglich zu machen und Dialoge zu ermöglichen – gerade in einer Zeit, in der demokratische Prinzipien immer stärker unter Druck geraten und Polarisierungen weiter zunehmen.“

Nicole Schneider, Kaufmännische Geschäftsführerin des Futuriums: „Die hohe öffentliche Resonanz zeigt, wie sehr das Futurium Menschen bewegt. Dass so viele Besucher*innen unser kostenfreies und vielfältiges Angebot nutzen – insbesondere Familien und junges Publikum, aber auch das Fachpublikum – bestärkt unseren Anspruch, ein Ort für alle zu sein. Ein Ort, an dem wir Zukunft gemeinsam denken, ausprobieren und weiterentwickeln.“

Das Futurium versteht sich als Haus, in dem gesellschaftliche Entwicklungen lösungsorientiert und kritisch reflektiert und gemeinsam neue Perspektiven entwickelt werden. Mit Blick auf die breite Beteiligung der Öffentlichkeit und die anregenden Debatten über Zukunftsfragen bestätigt der Erfolg des Jahres 2025 den Wert eines Hauses, in dem Menschen verschiedenster Hintergründe miteinander nach vorn denken und Zukunft mitgestalten können.

Aktuelle Ausstellungen und Programm im Frühjahr 2026

Noch bis zum 31. August zeigt das Futurium die Sonderausstellung „Ocean Futures“ und richtet den Blick auf die Zukunft der Meere. Mit der dritten Staffel des Podcasts „Enden: Die Rückkehr“ und einem begleitenden Talk am 28. Februar geht das Futurium gemeinsam mit den Podcast-Macher*innen von Undone einem Versprechen nach, das wie Science-Fiction klingt und längst zur Realität wird: der Rückkehr ausgestorbener Arten auf Basis von Gentechnologie.

Den aktuellen Themenschwerpunkt „Zukunftsfelder“ zu den Zukünften von Landwirtschaft und Landnutzung macht neben Exponaten die begehbare Installation „Superland“ auf dem Vorplatz zugänglich. Als lebendiger Waldgarten werden hier alternative Formen der Landbewirtschaftung für Besucher*innen sinnlich erfahrbar. „Future Land“ ist das neue interaktive Farming-Game, das im Januar auf der Grünen Woche vorgestellt wurde und Besucher*innen sowohl digital als auch im Futurium spielerisch vor die Aufgabe stellt, Landwirtschaft nachhaltig und wirtschaftlich zu gestalten. Mit Project HORIZON – der interaktiven Escape-Rallye zum Thema Rohstoffe – können Besucher*innen ab 16 Jahren täglich zweimal durch die Ausstellungen des Futuriums auf Entdeckungstour gehen. Am 5. März spricht Futurium-Direktor Stefan Brandt mit der Friedens- und Konfliktforscherin Nicole Deitelhoff in der Reihe „Let’s talk about …“ über die Bedeutung von Konflikten für die Zukunft von demokratischen Gesellschaften. An den Open Lab Abenden jeden Donnerstag und beim Family Open Lab jeden Sonntag gibt es die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und mit Robotern, 3D-Drucker oder Lasercutter zu experimentieren.