
Willkommen im Superland!
Die moderne Landwirtschaft ernährt so viele Menschen wie nie zuvor. Zugleich schadet sie der Umwelt: Arten werden weniger, Böden und Gewässer sind verschmutzt oder geraten aus dem Gleichgewicht, Treibhausgase verstärken den Klimawandel und Wetterextreme. Die Landwirtschaft selbst kämpft mit diesen Folgen – Ernten und Ernährungssicherheit sind in Gefahr. Es ist also nicht alles super. Doch die gute Nachricht: Superviele Lösungsansätze sprießen schon – wie das Grün hier im „Superland“.
Foto: David von Becker
Entdeckt die Themen rund um die Landwirtschaft
Schon mal was von planetaren Grenzen gehört?
Dabei geht es nicht ums Weltall – sondern darum, was unsere Erde verkraftet. Wie wir Land nutzen und Landwirtschaft betreiben hat enormen Einfluss auf gleich mehrere der planetaren Grenzen.
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Foto von Bhautik Patel auf Unsplash
Klimawandel trifft Landwirtschaft – und umgekehrt
Der Klimawandel macht der Landwirtschaft zu schaffen. Gleichzeitig ist die Landwirtschaft selbst ein Treiber der Erderwärmung. Wie kann sie sich anpassen und zugleich Teil der Lösung werden?
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Foto: Maksim Shutov auf Unsplash
Fundament des Lebens
Böden sichern unsere Ernährung, speichern CO2 und sind voller Leben. Weltweit sind sie heute unter Druck. Wie können wir sie in Zukunft schützen?
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Foto von Joshua Hoehne auf Unsplash
Acker oder Artenvielfalt?
Die Macher*innen
Credits Superland
Parzelle X
Parzelle X – Büro für Landschaftsarchitektur und Naturpädagogik - wurde 2015 von Katharina Böhme und Lulu Dombois gegründet. Die beiden Berlinerinnen lernten sich während ihres Studiums an der Technischen Universität Berlin kennen. Seither verbindet sie neben einer tiefen Freundschaft die Leidenschaft für die Gestaltung sozial orientierter Freiräume und für den barrierearmen Zugang zu Umweltbildung.
Die Arbeit von Parzelle X bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis. Zu den Tätigkeitsfeldern gehören konzeptionelle Planungs- und Entwurfsprozesse - wobei sie auch gern selbst Hand anlegen - sowie der Aufbau von Gemeinschafts- und Schulgärten als auch die Durchführung von Umweltbildungsworkshops oder Schulgartenunterricht. In ihren Projekten schaffen sie Räume, in denen gemeinschaftliches Handeln, natürliche Kreisläufe und ein respektvoller Umgang mit der Umwelt im Mittelpunkt stehen. Naturnahes Gärtnern, gemeinsames Lernen und ein Miteinander in grünen Stadträumen sind Grundpfeiler ihres Schaffens.
Seit zehn Jahren engagiert sich Parzelle X für die Etablierung und Gestaltung kultureller, sozialer und konsumfreier öffentlicher Räume. Dabei verfolgt das Büro einen prozessorientierten und partizipativen Ansatz, bei dem Freiräume gemeinsam mit ihren zukünftigen Nutzer*innen entstehen.
Benjamin Frick
Benjamin Frick ist Künstler und Designer mit einem Hintergrund in Architektur. Aufgewachsen in Grenoble und heute in Berlin lebend, verbindet er in seinen Arbeiten räumliche Gestaltung mit Klang und Performance. Seine Projekte untersuchen, wie alltägliche Routinen unsere Wahrnehmung formen – und wie sie durch gezielte Sinnesverschiebungen aufgebrochen werden können.
Er verzerrt Perspektiven, verändert akustische Räume oder verschiebt physische Grenzen, um Irritation und Neugier auszulösen. Seine Arbeiten sind oft nur im Moment vollständig erfahrbar und entziehen sich einer rein dokumentarischen Wiedergabe. Ziel ist es, einen nachhaltigen Perspektivwechsel zu initiieren – hin zu mehr Achtsamkeit und Wertschätzung für die eigene Umgebung.
Frick arbeitet bewusst interdisziplinär: Vom Konzept über Entwurf und Planung bis hin zur Fertigung begleitet er die Projekte möglichst aus einer Hand – oder zumindest engmaschig in allen Phasen. So entsteht ein durchgängiger Gestaltungsprozess, in dem technische, räumliche und sinnliche Aspekte ineinander greifen. Die gedankliche vorausschauende Auseinandersetzung mit planerischen Herausforderungen fließt bereits in die Entwurfsphase ein, um spätere Reibungsverluste zu vermeiden und ein stimmiges Gesamtergebnis mit einheitlicher Formensprache zu ermöglichen.





