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Foto: © Fridays for Future Deutschland

#FUTURIUMFORUM: DIGITALE GESPRÄCHSREIHE: 1. Juli, 20:15 UHR

Liebe Fridays for Future, ist die Corona-Krise der Klimaretter?

#FuturiumForum: Einmal Ausnahmezustand und zurück? So lautet der Titel der Gesprächsreihe des Futuriums. Gäste sind diesmal Amely Broda (Bremen), Jakob Springfeld (Zwickau) und Magdalena Hess (Offenburg). Sie engagieren sich in ihren Kommunen für die Fridays-for-Future-Bewegung. Am 1. Juli ab 20:15 Uhr ist das Gespräch hier abrufbar.

01.Jul2020

Futurium

Der Eintritt ins Futurium ist kostenfrei.

Weitere Informationen:

  • Dauer:45 Minuten
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Foto: © Fridays for Future Deutschland

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Gäste des Abends

Seit fast zwei Jahren bestreiken jeden Freitag tausende Schüler europaweit ihren Schulunterricht, um für einen effektiveren Klimaschutz zu protestieren. Mittlerweile sind die von Greta Thunberg inspirierten Fridays for Future eine generationenübergreifende Bewegung geworden.

Dennoch war es in den vergangenen Wochen ruhiger um sie geworden. Aufgrund der Verordnungen zur Eindämmung des Coronavirus, hatte die Klimabewegung zuletzt verstärkt auf Online-Inhalte gesetzt, um auf die Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Luisa Neubauer – das deutsche Gesicht von Fridays for Future – spricht von einer doppelten Herausforderung, weil sich die große Krise des Planeten in Corona-Zeiten nicht in Luft auflöse: „Auch wenn wir alle mit den Gedanken woanders sind, wird der Amazonas dieses Jahr brennen, wird es Überschwemmungen und Extremwetter geben“, sagte sie der Frankfurter Rundschau.

Tatsächlich wirken sich geringere Umweltbelastungen, weniger Touristen und gebremster Handel zunächst positiv auf die Natur aus: klare Himmel über den Metropolen der Erde, Schildkröten an Touristenstränden, geringerer Rohstoffverbrauch. Dennoch könnte der Stillstand zugleich zu einem Stillstand im Naturschutz zu werden. Mittel- und langfristige Klimaziele scheinen in Anbetracht der bevorstehenden Rezession trotz aller politischen Bekenntnisse in Gefahr. Doch hat der Ausnahmezustand auch gezeigt, dass wir gemeinsam Großes schaffen können.

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Magdalena Hess, Jakob Springfeld und Amely Broda (von links) engagieren sich in der Fridays-forFuture-Bewegung.

Wir wollen von Amely Broda, Jakob Springfeld und Magdalena Hess wissen: Was können wir aus der Corona-Krise lernen, um auch in der Klimapolitik ins gemeinsame Handeln zu kommen? Wie kann die Gesellschaft ihr aufgefrischtes Wissen zur Relevanz von Wissenschaft und Forschung nun für den Kampf gegen den Klimawandel nutzen? Ebenso zukunftsgestaltend wie Wissenschaft sind Mitbestimmung und Aktivismus. Was hat der Lockdown mit der For-Future-Bewegung gemacht? Entdecken junge Menschen neue Formate des Aktivismus, die uns vielleicht auch in die Zukunft begleiten?

Über die Gesprächsreihe

Wie verändert sich im Ausnahmezustand der Blick auf die Zukunft? Die Corona-Pandemie und der Umgang mit ihr rütteln an vielem, was uns sonst als selbstverständlich schien. Die Digitalisierbarkeit des Lebens, Anerkennung für Held*innen des Alltags und die gesellschaftliche Bedeutung von Kultur, Sport und Nachtleben – all dies und vieles mehr steht auf dem Prüfstand. Wo offenbaren sich gesellschaftliche Schieflagen? Welche Grundfesten des Alltags sind unverzichtbar? Was ist uns wirklich wichtig, wenn's drauf ankommt? Und welche Konsequenzen ziehen Menschen in Zukunft? Darüber wollen wir in 30-minütigen digitalen Gesprächen mit Menschen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, der Zivilgesellschaft und Kreativszene diskutieren.

Am 1. Juli ab 20:15 Uhr ist das Gespräch hier abrufbar.