Ein Rechner im Modell

Foto: Ludmilla Ostermann

Künstliche Intelligenz, echte Arbeit

Automatisch, selbstlernend, intelligent – KI braucht längst keine Menschen mehr … oder? Tatsächlich arbeiten weltweit Millionen dafür, dass sie überhaupt existiert: Sie bauen Rohstoffe ab, trainieren KI-Systeme oder verarbeiten den stetig anwachsenden Elektroschrott. Denn je schneller sich die Technik entwickelt, umso mehr veraltete Hardware bleibt übrig. All diese Arbeiter*innen sind oft unsichtbar, aber bislang unverzichtbar. Werden sie auch zukünftig benötigt oder könnte KI sie vollständig ersetzen?

Ein Rechner im Modell

Foto: Ludmilla Ostermann

Datenstädte

Tagtäglich im Nahverkehr, auf dem Amt oder bei der Stadtplanung: An vielen Orten im öffentlichen Leben werden mal mehr, mal weniger sichtbar Daten über uns und unsere Umwelt gesammelt. Doch die wachsenden Datenmengen zu analysieren und sie sinnvoll zu verknüpfen – dabei ist noch einiges zu tun. Die einen finden, dass KI bei (fast) allem helfen wird, den Alltag vereinfachen, unser Zusammenleben verbessern, Städte nachhaltiger gestalten. Andere sehen noch viele Herausforderungen oder lehnen KI-Systeme für bestimmte Einsatzbereiche komplett ab. So oder so wird KI direkte Auswirkungen auf unsere Leben haben. Welche Rolle werden wir als Bürger*innen bei ihrer Anwendung spielen?

Rechenzentrum nimmersatt

KI-Systeme verarbeiten in extrem kurzer Zeit enorme Datenmengen. Diese Computerleistung benötigt Spezial-Hardware in riesigen Rechenzentren rund um den Globus. Deren Bau und Betrieb verbraucht Ressourcen und hinterlässt einen erheblichen ökologischen Fußabdruck. Damit der Energie-Hunger durch den KI-Boom nicht völlig außer Kontrolle gerät, sucht die Forschung unentwegt nach Lösungen.