
Zukunft erleben an deiner Schule
MOBILES FUTURIUM
Das Mobile Futurium bringt die Zukunft direkt zu euch in die Schule und ermöglicht es euch, spielerisch und interaktiv die Herausforderungen und Chancen von morgen zu erkunden. Auf dieser Seite erfahrt ihr alles über das Mobile Futurium und wie auch ihr das Angebot nutzen könnt.
ÜBER DAS PROJEKT
Unsere Welt verändert sich stetig und mit immer größerer Geschwindigkeit. Innovationen, die vor zehn Jahren noch undenkbar schienen, sind heute Wirklichkeit. Mit den Veränderungen verknüpft sind große Herausforderungen wie die Globalisierung, die Digitalisierung, die Klimakrise und nicht zuletzt die fortschreitende gesellschaftliche
Polarisierung.
Das Mobile Futurium bietet Schüler*innen und Lehrkräften außerhalb von Ballungsgebieten die Möglichkeit, in der Schule hautnah zu erleben, wie durch Wissenschaft, Forschung, Technologie und die Anwendung zukunftsorientierter Methoden Lösungsansätze für sowohl lokale als auch globale Herausforderungen entwickelt werden können.
Schüler*innen laden wir ein, spielerisch die Zukunft zu erkunden. Wir motivieren sie dazu, Zukunft als Chance zu begreifen, die sie bewusst und selbstbestimmt mitgestalten können. Lehrkräfte unterstützen wir mit methodischem Know-How, um Zukünftebildung in ihren Unterricht zu bringen und langfristig zu verankern.
RAHMENBEDINGUNGEN
Kern des Angebotes des Mobilen Futuriums ist die Durchführung von Workshops für Schüler*innen der Sekundarstufe I (Klasse 5-10) sowie die Weiterbildung von Lehrkräften und Schulleitungen. Die Workshops dauern 2, 4 und 6 Unterrichtsstunden. Der Wochenplan wird mit den Schulen individuell abgestimmt.
Insgesamt ist ein Team aus sechs Mentor*innen vor Ort, sodass je ein Zweierteam einen Workshop mit einer Klasse durchführt. Die Workshops finden in den Räumlichkeiten der Schule statt. Ziel ist es, alle Schulklassen der Klassenstufe 5-10 (bis zu 600 Schüler*innen insgesamt) zu involvieren.
Das Bildungsangebot des Mobilen Futuriums baut auf den bestehenden und erfolgreich im Publikumsbetrieb etablierten Angeboten des Futuriums auf. Themenschwerpunkte der
Workshops sind Demokratie, Mobilität, Energie, Arbeit, Gesundheit und Ernährung.
Die Umsetzung des Projekts begann Anfang 2024. Der Tour-Start für das Mobile Futurium war dann im Frühjahr 2024. Bis Juli 2025 wurden bereits 45 Tour-Stopps in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein durchgeführt.
Weitere Tourdaten:
Tour im Schuljahr 2025/2026 durch folgende Bundesländer:
• Thüringen: August 2025, KW 34, bis September 2025, KW 39; Anmeldungen bis 28. Februar 2025
• Bayern: September 2025, KW 40, bis Oktober 2025, KW 44; Anmeldungen bis 28. Februar 2025
• Baden-Württemberg: November 2025, KW 45, bis November 2025, KW 47; Anmeldungen bis 28. Februar 2025
• Rheinland-Pfalz: November 2025, KW 48, bis Januar 2026, KW 3; Anmeldungen bis 30. März 2025
• Saarland: Januar 2026, KW 4, bis Februar 2026, KW 7; Anmeldungen bis 31. Mai 2025
• Hessen: Februar 2026, KW 8, bis März 2026, KW 12; Anmeldungen bis 30. Juni 2025
Das Mobile Futurium steht euch bei einem Tour-Stopp standardmäßig eine Woche zur Verfügung. Das Angebot ist für die Schulen kostenfrei.
In den Schulferien und an Feiertagen finden keine Workshops statt.
MEHR ERFAHREN
Haben wir Euer Interesse geweckt? Dann kommt gern zu unserer allgemeinen Vorstellungsveranstaltung oder vereinbart einen Termin mit uns.
Projektvorstellung
Wie gelingt es, Zukunft greifbar zu machen? Mit dem Mobilen Futurium bringen wir die Zukunft direkt in die Schule und ermöglichen es, spielerisch und interaktiv die Herausforderungen und Chancen von morgen zu erkunden. Nach dem erfolgreichen Besuch von mehr als 50 Schulen teilen wir nun unsere Erfahrungen, inspirierende Beispiele und erprobte Methoden aus der Tour.
Gut zu wissen
Fragen und Antworten
Wie kann ich meine Schule für den Besuch des Mobilen Futuriums anmelden?
Falls du Interesse an einem Besuch des Mobilen Futuriums hast, kannst du unsere Checkliste ausfüllen und sie uns zusenden. Die Liste (und eine Mail-Adresse) findest du direkt über den Fragen und Antworten.
Die Tour wird basierend auf den eingereichten Anmeldungen pro Bundesland geplant.
Kann sich jede Schule bewerben?
Wir bringen das Futurium in den ländlichen Raum – das ist Grundlage für die Förderung unseres Projekts. Bei der Definition ländlicher Räume orientieren wir uns an den Kriterien des Thünen Instituts (mehr Informationen hier). Schulen aus nicht-ländlichen Räumen können wir daher aktuell keine Teilnahme am Programm ermöglichen.
Ist das Angebot kostenfrei?
Ja, die Teilnahme am Mobilen Futurium ist für Schulen kostenfrei.
Wie sieht das Mobile Futurium aus, das an die Schule kommt?
Das Mobile Futurium ist ein E-Auto mit Anhänger. Darin transportieren wir unsere Workshop-Materialien. Die äußere Fassade des Anhängers enthält Vermittlungselemente und lädt Schüler*innen zur Erkundung ein.
Welche Anforderungen gelten für den Stellplatz des Mobils?
Das Mobil steht am besten auf einem Schulhof. Ein Stromanschluss ist nicht notwendig. Das Mobil (PKW mit Anhänger) ist ca. 10 m lang und 2,5 m breit.
Müssen Schulen einen Wachdienst für das Mobil bereitstellen?
Nein, die Sicherung des Mobils liegt in unserer Verantwortung.
Wie ist das Angebot mit dem Rahmenlehrplan der Schulen verbunden?
Unsere Workshops orientieren sich am Rahmenlehrplan B und unterstützen fachübergreifende Kompetenzentwicklung einschließlich Medienbildung, Demokratiebildung, Mobilitätsbildung und mehr.
Welche Workshop-Formate gibt es und wie lange dauern diese?
• 2 Unterrichtsstunden – Workshop:
Im Workshop reflektieren die Schüler*innen spielerisch verschiedene Standpunkte zu Zukunftsfragen und erstellen kleine Prototypen mithilfe von FabLab-Werkzeugen (3D-Drucker, Schneideplotter, Lasercutter und Robotik).
• 4 Unterrichtsstunden – Workshop:
Die Schüler*innen erarbeiten mögliche Zukunftsszenarien, hinterfragen Auswirkungen des eigenen Handelns und visualisieren ihre Ideen mittels digitaler Programme (bspw. CoSpaces, Scratch).
• 6 Unterrichtsstunden – Workshop, Ideenwerkstatt:
Die Schüler*innen entwickeln innerhalb eines Design-Thinking-Prozesses Lösungsansätze für Zukunftsherausforderungen. Ihre Visionen machen sie durch Formen des Prototyping erlebbar. Die Ideenwerkstatt kann als Großgruppenveranstaltung mit bis zu drei Klassen stattfinden. Innerhalb dieses Workshops werden lokale Partner eingebunden, sogenannte Zukunftsmacher*innen, die sich durch innovative Projekte erfolgreich Herausforderungen der Region gestellt haben.
Ist im Mobilen Futurium Technik enthalten?
Ja, wir bringen alle benötigte Technik für die Workshops mit, einschließlich Notebooks, Smartphones, Tablets und FabLab-Werkzeuge wie 3D-Drucker und Lasercutter.
Wie viele Workshops finden pro Tag statt?
Es können maximal drei Workshops parallel und insgesamt sechs Workshops pro Tag stattfinden. Die Workshops beginnen frühestens um 11:30 Uhr am Anreisetag (in der Regel montags) und enden spätestens um 15:00 Uhr am Abreisetag (in der Regel freitags).
Kann eine Klasse an der gesamten Workshop-Woche teilnehmen?
Idealerweise sollten möglichst viele unterschiedliche Klassen aus den Jahrgangsstufen fünf bis zehn am Angebot teilnehmen.
Wie viele Klassen können an der Workshop-Woche teilnehmen?
In einer Woche können etwa 20 bis 24 Klassen (ca. 600 Schüler*innen) teilnehmen.
Was machen die anderen Klassen, die nicht an Workshops teilnehmen können?
Das Mobile Futurium steht auf dem Schulgelände und lädt Klassen zur Erkundung ein. Lehrkräfte bekommen Bildungsmaterialien an die Hand, die im Unterricht genutzt werden können.
Benötigen die Schulen speziell ausgestattete Räume?
Ja, für unsere drei Workshop-Formate benötigen wir drei Räume mit Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten. Die Räume sollten möglichst barrierefrei zugänglich sein, da unsere mobilen Workshop-Kits auf Rädern unterwegs sind. Teil unserer Workshop-Kits sind die Workshop-Materialien und Technik wie Notebooks, Smartphones, Tablets. Daher benötigen wir Zugang zu Strom. Für unseren Tagesworkshop von sechs Unterrichtsstunden sollte möglichst ein Raum für drei Schulklassen zur Verfügung stehen.
Wie viele Personen reisen mit dem Mobilen Futurium an?
Es werden sechs Mentor*innen bestehend aus drei Workshop-Leitungen und drei Workshop-Assistent*innen vor Ort sein. Zwei Mentor*innen arbeiten mit einer Klasse zusammen. Die Mentor*innen koordinieren selbst ihren Aufenthalt vor Ort.
Welche Aufgaben haben die Lehrkräfte? Müssen sie sich auf den Besuch des Mobilen Futuriums vorbereiten?
Die Lehrkräfte und Schüler*innen werden mit Videomaterial auf unseren Besuch vorbereitet. Zusätzlich bieten wir digitale Lehrkräftefortbildungen an, in denen wir unser Bildungsmaterial vorstellen. Zudem sind die Lehrkräfte für die Aufsicht der Schüler*innen während der Workshops verantwortlich.
Was passiert, wenn es kein WLAN in der Schule gibt oder es instabil ist?
Wir verfügen über WLAN-Hotspots für die Workshops und halten Programme auch offline bereit.
Wie wird sichergestellt, dass das Mobile Futurium tatsächlich kommt?
Wir schließen mit den Schulen eine Kooperationsvereinbarung ab, die das Datum der Durchführungswoche und weitere Details festhält.
Sind die digitalen Lehrkräftefortbildungen zertifiziert?
Wir arbeiten derzeit an der Zertifizierung der digitalen Lehrkräftefortbildungen.
PROJEKTTRÄGER
Das Futurium – Zukunftsausstellung, Zukunftslabor und Zukunftsforum – widmet sich seit 2019 in Berlin der zentralen Frage „Wie wollen wir leben?“. Es zeigt die Herausforderungen, Chancen und Risiken ebenso wie die Bausteine, mit denen Zukunft gestaltet werden kann. Seit Eröffnung haben bereits über 1,6 Millionen Menschen das Haus am Alexanderufer besucht und weitere Millionen die digitalen Angebote genutzt.
Das Projekt „Mobiles Futurium – ein Modellprojekt an der Schnittstelle von Praxis und Forschung“ wird durch das BMBF-Rahmenprogramm für die Geistes- und Sozialwissenschaften „Gesellschaft verstehen – Zukunft gestalten“ gefördert. Das Mobile Futurium wird vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) Karlsruhe wissenschaftlich begleitet.
Kontakt
DORA TAPOLCAI
Koordinatorin Mobiles Futurium
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