
Foto: Ali Ghandtschi
Eine lange Nacht für Zukunftsverliebte
Lange Nacht der Museen: To all our future lovers
Es liegt Liebe in der Luft! Als wäre es nicht schon romantisch genug, nachts mit seinem Schwarm durch Ausstellungen zu flanieren, setzt die Lange Nacht der Museen dieses Jahr noch einen drauf: Liebe ist das Motto. Das lassen wir uns im Futurium natürlich nicht zweimal sagen – alle Zukunftsverliebten erwartet ein unwiderstehliches, prickelndes und beglückendes Programm rund ums Thema.

Foto: Ali Ghandtschi
Lange Nacht der Museen
Bis tief in die Nacht bieten wir euch leidenschaftliche Talks und Führungen mit dem gewissen Etwas. Ihr gewinnt nicht nur neue Perspektiven auf die Ausstellung, sondern auch überraschende Einblicke in ganz alltägliche Themen des (zukünftigen) menschlichen Miteinanders. Oder ihr schaut auf ein Date im Lab vorbei – vielleicht wird aus dem Flirt mit der Zukunft ja sogar etwas Ernstes.
Was wäre eine solch intensive Nacht ohne Musik? Fanfare Gertrude sorgt für den richtigen Groove und DJ Obstsalat bringt eure Beine in Schwung. Krönender Abschluss für alle, die nicht genug von uns bekommen können, ist unsere etwas andere Karaoke-Party „CherrYO!kie“. Mit Backgroundsänger*innen und Tänzer*innen singt ihr der ganzen Welt von eurer Liebe.
Um das pralle Angebot mit allen Sinnen genießen zu können, müsst ihr nur ein Lange-Nacht-Ticket kaufen. Wir erwarten ungeduldig euren Besuch!
Das Programm im Futurium
Die Führungen haben begrenzte Teilnehmer*innenzahlen. Bitte meldet euch zuvor am Infotresen an. Alle anderen Programmpunkte können ohne Anmeldung besucht werden.
18:00–23:00 Uhr | Familienworkshop
Flirts mit der Zukunft. Experimentieren, staunen, kennenlernen
Verliebt euch in die Zukunft: An verschiedenen Stationen könnt ihr tief in die Augen künftiger Welten schauen. Wenn ihr den Mut habt, euch auf neue Ideen einzulassen und Kennenlernspiele auszuprobieren, findet ihr vielleicht heraus, was die Zukunft mit euch vorhat – und ihr mit ihr. Das Studio im Erdgeschoss des Futuriums verwandelt sich in ein Versuchslabor, das euch einlädt, neugierig zu sein, zu experimentieren und zu staunen. Kommt vorbei und flirtet mit der Zukunft – Überraschungen garantiert!
Ihr könnt jederzeit mitmachen. Um erste Berührungspunkte mit faszinierenden Zukunftsthemen auszuloten, solltet ihr etwa 20 Minuten einplanen. Wenn es besonders voll ist, kann es sein, dass ihr nicht alle Stationen ausprobieren könnt. Seid also flexibel und lasst euch auf die anderen spannenden Themen ein!
Ort: Studio | Workshop | ab 8 Jahren | ohne Anmeldung
18:00–00:00 Uhr | Improvisation
Träumen Androiden von der Liebe? Die Improvisionäre
Was ist Liebe? In der Rolle von Androiden versuchen fünf Improvisionäre, Antworten auf eine der entscheidendsten Frage der Menschheit zu finden. Und ihr seid ihre Expert*innen! Füttert die Intelligenz der Androiden mit eurem geheimen Wissen. In den spontanen Begegnungen entspinnen sich tiefgründige Dialoge über Freundschaft, Familie, Romantik und alle Phasen der Liebe, vom Kennenlernen über den Alltag bis zur Trennung. Findet gemeinsam heraus, was Liebe umfassen und wer ihr Ziel sein kann und wie wir mit ihr die Zukunft gestalten.
Ort: Foyer | Improvisation | ohne Anmeldung
18:00–00:00 Uhr | Improvisation
Dating Corner: Gestaltet euer Liebestreffen!
Einmal ganz anders flirten: In unserer Dating Corner gebt ihr vor, wie das erste Treffen läuft. Spielt mit den Improvisionären als Avataren und inszeniert euren Traumabend. Ob romantisch, humorvoll oder nachdenklich – ihr gestaltet die Szenarien live und interaktiv. Entdeckt gemeinsam bislang unbekannte Facetten der Liebe!
Ort: Foyer | Improvisation | ohne Anmeldung
18:00–23:00 Uhr | Infostand
Emotions and the City. Alles rund um „Deine emotionale Stadt“
Berlin, Berlin – die Stadt, die niemals ist und immer wird. Wir fragen uns: Was ist ihr Geheimnis? Warum fühlt sie sich je nach Gegend so aufregend, spießig, kreativ, prollig oder mondän an? Gemeinsam mit euch wollen wir alle Gefühle sammeln und eine Stadtkarte der Emotionen entstehen lassen. Lasst uns gemeinsam herausfinden, was Städte der Zukunft zu lebenswerten Orten macht!
Das Citizen-Science-Projekt „Deine emotionale Stadt” ist ein gemeinsames Projekt von Interdisziplinäres Forum Neurourbanistik e.V., Charité – Universitätsmedizin Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin und Futurium – Haus der Zukünfte. Gefördert im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern durch die Berlin University Alliance.
Ort: Foyer | Infostand | ohne Anmeldung
18:00–23:00 Uhr | DJ-Set
DJ Obstsalat
Allen liebestrunkenen Tanzwütigen legt DJ Obstsalat auf dem Vorplatz ihr herzerwärmendes Set auf.
Ort: Vorplatz | DJ-Set | ohne Anmeldung
18:45–19:15 Uhr | 20:45-21:15 Uhr | 21:45-22:15 Uhr | 23:15-23:45 Uhr | 00:15-00:45 Uhr | Führung
Zukünfte in Rosarot. Mitmach-Führung
Wie sehr lieben wir eigentlich unsere Natur – oder ist sie nur noch ein Traum zwischen Hochhäusern und WLAN? Und wie läuft’s mit unserer Demokratie? Es ist kompliziert. Zeit für mehr Commitment oder doch alles offen halten? Dating-Apps helfen auch nicht mehr weiter – vielleicht können wir ja unsere Gene entscheiden lassen? Ob Herzklopfen, Hirnsausen oder Zukunftsfantasien – bei uns verliebt ihr euch neu: in Gedanken, in Ideen und vielleicht auch in ein besseres Morgen.
Ort: Ausstellung | Führung | Anmeldung am Infotresen erforderlich | begrenzte Teilnehmer*innenzahl
19:00–19:45 Uhr | Talk mit Dr. Janosch Schobin
Und ich bin wieder allein, allein! Ein Gespräch über Liebe und Einsamkeit
Wenn Alleinsein zu Einsamkeit wird, schmerzt die Seele. Nicht erst seit der Pandemie scheint die Einsamkeit in der Gesellschaft zuzunehmen. Sie ist vielfältig, oft unsichtbar und dennoch allgegenwärtig. Doch was ist Einsamkeit genau und was führt dazu? Wer ist betroffen und warum? Wie wirkt sich Einsamkeit auf uns aus? Und wie schaffen wir es, in Zeiten allgegenwärtiger Vernetzung Räume für echte Nähe, Begegnung und Verbundenheit zu schaffen?
Gast: Dr. Janosch Schobin, Soziologe und Sachbuchautor
Ort: Ausstellung | Gespräch | ohne Anmeldung
19:15-19:45 Uhr | 20:15-20:45 Uhr | 22:15-22:45 Uhr | 23:45-00:15 Uhr | Führung in Englisch
Zukünfte in Rosarot. Mitmach-Führung in Englisch
Wie sehr lieben wir eigentlich unsere Natur – oder ist sie nur noch ein Traum zwischen Hochhäusern und WLAN? Und wie läuft’s mit unserer Demokratie? Es ist kompliziert. Zeit für mehr Commitment oder doch alles offen halten? Dating-Apps helfen auch nicht mehr weiter – vielleicht können wir ja unsere Gene entscheiden lassen? Ob Herzklopfen, Hirnsausen oder Zukunftsfantasien – bei uns verliebt ihr euch neu: in Gedanken, in Ideen und vielleicht auch in ein besseres Morgen.
Ort: Ausstellung | Führung | Sprache: Englisch | Anmeldung am Infotresen erforderlich | begrenzte Teilnehmer*innenzahl
19:45-20:15 Uhr | Familienführung
Zukünfte in Rosarot. Mitmach-Führung für Familien
Wie sehr lieben wir eigentlich unsere Natur – oder ist sie nur noch ein Traum zwischen Hochhäusern und WLAN? Und wie läuft’s mit unserer Demokratie? Es ist kompliziert. Zeit für mehr Commitment oder doch alles offen halten? Dating-Apps helfen auch nicht mehr weiter – vielleicht können wir ja unsere Gene entscheiden lassen? Ob Herzklopfen, Hirnsausen oder Zukunftsfantasien – bei uns verliebt ihr euch neu: in Gedanken, in Ideen und vielleicht auch in ein besseres Morgen.
Ort: Ausstellung | Führung | ab 6 Jahren | Anmeldung am Infotresen erforderlich | begrenzte Teilnehmer*innenzahl
20:00–20:45 Uhr | Talk mit Prof. Dr. Eva Weber-Guskar
In Liebe, deine KI! Ein Gespräch über künstliche Emotionen
Im Film ist das Thema längst durchgespielt: die Liebe zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz. Doch wie realistisch ist das Ganze? Die Nutzung der KI steht erst am Anfang und ist doch kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken. Wir unterhalten uns mit Sprachassistenten und klagen dem sozialen Chatbot unser Leid. Der Schritt, tatsächlich Gefühle zu entwickeln, scheint da gar nicht mehr weit. Zumal die künstlichen Intelligenzen zunehmend lernen, unsere Emotionen zu erkennen und selbst welche zu simulieren. Was bedeutet das für uns und unsere Empfindungen? Zwischen Algorithmen und echten Emotionen erkunden wir die Gefühlswelt der Zukunft.
Gast: Prof. Dr. Eva Weber-Guskar, Ruhr-Universität Bochum
Ort: Ausstellung | Gespräch | ohne Anmeldung
20:15–20:45 Uhr | 21:30–22:00 Uhr | Musik
Fanfare Gertrude. Funky Rock-Pop-Brassmusik
Vergesst Marschmusik – hier kommen Brass-Beats mit Glitzer! Wer bei Fanfare an Militärappell und Schützenfest denkt, wird enttäuscht. Denn Fanfare Gertrude bringt die Lebensfreude der französischen Straßenmusik nach Deutschland. Über 25 Musiker erwecken mit Trompete, Posaune, Klarinette, Flöte, Saxophon, Tuba und anderen Instrumenten Pop- und Rock-Songs zu neuem Leben. Es wird laut, bunt und tanzbar – ganz ohne Uniform, aber mit hundert Prozent Spaß!
Ort: Vorplatz | Musik | ohne Anmeldung
21:00–21:45 Uhr | Talk mit Prof. Dr. Philipp Kanske
Verbindung gesucht! Ein Gespräch über Empathie
Ob in direkten Auseinandersetzungen oder anonymen Kommentarspalten – der Ton wird rauer, die Fronten härter. Unsere Bubble verstärkt das Gefühl, mit allem richtig zu liegen; Empathie und Mitgefühl scheinen verloren zu gehen. Doch sind nicht gerade sie der Klebstoff, der Beziehungen und Gesellschaft zusammenhält? Wir schauen aus wissenschaftlicher Perspektive auf das Thema: Was unterscheidet Mitgefühl und Empathie? Warum sind sie wichtig, wie lassen sie sich erforschen – und vor allem: stärken? Und wir erkunden die Effekte, die Empathie für jede*n Einzelne*n, für Beziehungen und für die Gesellschaft hat – für weniger Ich und mehr Wir.
Gast: Prof. Dr. Philipp Kanske, Technische Universität Dresden
Ort: Ausstellung | Gespräch | ohne Anmeldung
21:15-22:15 Uhr | Führung in Deutscher Gebärdensprache
Zukünfte in Rosarot. Mitmach-Führungen in Deutscher Gebärdensprache
Wie sehr lieben wir eigentlich unsere Natur – oder ist sie nur noch ein Traum zwischen Hochhäusern und WLAN? Und wie läuft’s mit unserer Demokratie? Es ist kompliziert. Zeit für mehr Commitment oder doch alles offen halten? Dating-Apps helfen auch nicht mehr weiter – vielleicht können wir ja unsere Gene entscheiden lassen? Ob Herzklopfen, Hirnsausen oder Zukunftsfantasien – bei uns verliebt ihr euch neu: in Gedanken, in Ideen und vielleicht auch in ein besseres Morgen.
Ort: Ausstellung | Führung | in Deutscher Gebärdensprache | Anmeldung am Infotresen erforderlich | begrenzte Teilnehmer*innenzahl
22:00–22:45 Uhr | Talk mit Dr. Jessica Szczuka
Mach mich an! Sind Roboter die besseren Liebhaber?
Hightech hat längst auch unsere Schlafzimmer erreicht. Doch wie steht es um das Liebesspiel mit menschenähnlichen Robotern – ist das Zukunftsvision oder schon Realität? Technischer Traum oder ethischer Albtraum? Wir blicken über die Vorurteile hinweg und erkunden, was die Wissenschaft über Nutzung und Wirkung von Sexrobotern sagt. Wie erforscht man so etwas Intimes? Und ändern sich unsere Vorstellungen von Beziehung, Körper und Sexualität, wenn Maschinen Teil davon werden? Let’s talk about sex – with robots!
Gast: Dr. Jessica Szczuka, Universität Duisburg-Essen
Ort: Ausstellung | Gespräch | ohne Anmeldung
23:00–2:00 Uhr | Karaoke-Show
CherrYO!kie – die queere Karaoke-Tanz-Show
Mit CherrYO!kie treiben wir Karaoke auf die Spitze: Ihr singt nicht einfach zur Musik aus der Konserve, nein, ihr bekommt eure eigene Show! Gemeinsam mit euren Backgroundsänger*innen und Tänzer*innen rockt ihr die Nacht. Hier könnt ihr ganz ihr selbst sein und die Welt mit Schönheit und Liebe fluten! Also kommt vorbei und zündet mit uns ein Feuerwerk der großen Gefühle – von A wie Arie über L wie Liebesschnulze bis Z wie Zugabe.
Ort: Vorplatz | Show | ohne Anmeldung
Bus-Shuttle
Das Futurium ist während der Langen Nacht der Museen an die Bus-Shuttle der Gelben Linie angebunden (Haltestelle: Karlplatz). Die Busse fahren zwischen 17:00 und 23:00 Uhr im 15-Minuten-Takt. Weitere Informationen zum Bus-Shuttle findet ihr hier.
Zugänglichkeit
- Wir lassen Plätze frei, falls ihr aufgrund von Seheinschränkungen nah an der Bühne sitzen wollt.
- Menschen mit Seheinschränkungen sind willkommen. Blindenführungsassistenz fragen wir an, wenn ihr Bedarf habt.
- Wir sind ein rollstuhlgerechter Veranstaltungsort. Plätze ohne Bestuhlung stehen Rollstuhlfahrer*innen zur Verfügung.
- Sofern nicht anders angegeben, empfehlen wir bei unseren Programmpunkten eine Teilnahme ab 14 Jahren.
- Getränke und Speisen können erworben werden.
Foto & Video
Während der Veranstaltung werden Fotos und Videos gemacht. Wenn ihr nicht abgebildet werden wollt, meldet euch bitte vorab.