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Zukunft? Zukünfte!

“Wir leben heute nicht mehr vor einer Zukunft, sondern vor vielen Zukünften.” Ein Interview mit dem Historiker Lucian Hölscher in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

Interessant dabei: Mittelalterlichen Sprachen fehlte zum Teil die Zukunftsform; unser heutiger Begriff setzt auf “futurum” als Zeitkontinuum und “adventum”, auf das schon feststehend auf uns Zukommende zusammen; Heute gilt laut Hölscher: “Man spricht immer öfter von vielen „Zukünften“ statt von der einen Zukunft. Vor zwanzig Jahren hätte man das noch als sprachliche Unmöglichkeit abgetan, heute ist es vielleicht noch etwas ungewöhnlich, aber es setzt sich durch.”

Genau! Deshalb wollen wir im Haus der Zukunft ja keinesfalls “die” Zukunft vorhersagen – die kann ja niemand kennen. Statt dessen wollen wir verschiedene mögliche Zukünfte als diskutierbare, verhandelbare und ggf. gestaltbare Zukunftswelten darstellen.

Hier geht’s zum Interview in der FAZ

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Zukunftsszenarien nach der Szenariotechnik

Autor*in

Futurium