Futurium David von Becker VB 7555

Foto: David von Becker

Erfahrt mehr über unsere Zukunftsmacher*innen und ihre Arbeit

#FuturiumLab

Die Exponate, die ihr im Lab findet, stammen von Zukunftsmacher*innen aus der ganzen Welt. Hier haben wir für euch Wissenswertes rund um diese Menschen und ihre Arbeit gesammelt – zum Lesen, zum Zuhören, zum Zuschauen und Mitmachen.

Futurium David von Becker VB 7555

Foto: David von Becker

Philip Beesley und seine Noosphere

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Showcase-Installation: Philip Beesleys Noosphere.

Foto: Jan Windszus

Der Kanadier Philip Beesley denkt über die Grenzen der traditionellen Baupraxis hinaus. Der Schöpfer der Noosphere ist Avantgarde-Architekt. In seinem Exponat kombiniert er viele Disziplinen: Architektur, synthetische Biologie, künstliche Intelligenz, Mechanik, Klang und Licht.

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In einem TED-Talk (Englisch) spricht Philip Beesley darüber, was er unter lebendiger Architektur versteht.

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Hört hier ein Interview (Englisch) mit dem Radiosender CBC, in dem er unter anderem über die Umsetzbarkeit der lebendigen Architektur im Hier und Jetzt spricht.

Zum Lesen

Im Interview (Englisch) mit dem Magazin CLOT spricht Beesley über die Noosphere im Futurium, die Bedeutung von Formen in seiner Arbeit und verrät, was seiner Kreativität manchmal im Wege steht.

Wer mehr über eine weitere Arbeit des Architekten lesen möchte, für den haben wir einen Buchtipp: Sentient Chamber (Englisch). Dieses Buch dokumentiert die Installation der Sentient Chamber in der National Academy of Sciences in Washington im Jahr 2016.

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Die Noosphere imitiert biologische Prozesse.

Foto: Sang Lee, Ph.D.

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Habt ihr euch auch schon gefragt, wie die Spitzen der Noosphere entstanden sind? Probiert es aus! Alles, was ihr benötigt ist ein Cuttermesser und diese Vorlage:

Certain Measures und CloudFill

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Showcase-Installation: Certain Measures' CloudFill.

Foto: David von Becker

Unser Schrott und Schutt hat es in sich: Was wir gedankenlos entsorgen, hat oft noch großes Potenzial. Gerade Häuser werden fast nie recycelt. Abgerissene Gebäude enden in Deponien oder als Geröllberg am Stadtrand. Hier setzt das Berliner Büro für Designwissenschaften Certain Measures an: Sie wollen Häuser nach dem Abriss in neuer Form wiederaufbauen – mit der CloudFill.

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Ganz schön futuristisch: Schaut zu, wie das Team von Certain Measures eine alte Datsche neu zusammensetzt – ganz nach den Plänen der CloudFill-Software.

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In unseren Städten liegen wahre Rohstoff-Schätze verborgen. Die Stadt als Bergwerk? Kostbare Rohstoffe sollen nicht mehr aus dem Boden, sondern aus den Wänden abrissreifer Gebäude gewonnen werden. Seht selbst:

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Mit dem Wirtschaftsmagazin brand eins hat CloudFill-Mitbegründer Tobias Nolte über Urban Mining als Markt der Zukunft gesprochen. Den Artikel findet ihr hier.

Auf der Seite des Umweltbundesamts findet ihr weitere Links und Publikationen zum Download, wie etwa diese hier:

Zum Hören

Geht das wirklich? Im Podcast Zündfunk Generator erzählt eine Studentin, wie es sich in einem Haus aus Müll wohnt. Es ist ein Projekt der Unit Urban Mining & Recycling der schweizerischen Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Hört hier mal rein.



re:edu und die senseBox

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50 senseBoxen messen in Berlin Umweltphänomene wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Feinstaubbelastung und schicken die Daten ins Futurium.

Foto: David von Becker

Überall auf der Erde erforschen Wissenschaftler*innen wichtige Phänomene, um unsere Welt besser zu verstehen. Je größer das Projekt, desto mehr prüfende Augen und helfende Hände werden benötigt. Auch im Futurium hat Citizen Science seinen Platz, in Form der senseBox von re:edu. In Berlin haben wir zusammen mit Bürger*innen bereits 50 senseBox-Messstationen aufgestellt. Die Daten werden im Futurium Lab auf einer interaktiven Reliefkarte dargestellt. Darauf können Besucher*innen die aktuelle Luftqualität der Stadt in Echtzeit ablesen, sehen, wie sich Feinstaub oder Temperatur in Berlin bei „Rush-Hour“, „Kaminaktivität“ oder „Tag/Nacht“ verändern.

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Citizen Science ist eine Form der Offenen Wissenschaft, bei der Projekte unter Mithilfe von oder komplett durch interessierte Laien durchgeführt werden. Sie melden Beobachtungen, führen Messungen durch oder werten Daten aus. Dass davon auch Forscher*innen profitieren können, zeigt dieses Beispiel, bei dem Bürger*innen den Gesang von Nachtigallen aufgenommen haben. Ein schönes Beispiel ist Happywhale. Hier dienen Urlaubsschnappschüsse der Identifikation von Walen.

Katja Machill ist Projektleiterin der Onlineplattform „Bürger schaffen Wissen“. Im Interview mit dem Deutschlandfunk spricht sie über die Bedeutung von Citizen Science und erklärt, wie jede*r mitmachen kann.

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Dieser Film der Helmholtz Gemeinschaft zeigt die Geschichte der Citizen Science. Hättet ihr's gewusst? Sie beginnt vor mehr als 300 Jahren:

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Auf dem Youtube-Kanal der senseBox findet ihr zudem Beiträge darüber, wie das Gerät für Hobbyforscher*innen funktioniert.

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Hobbyforscher*innen erzählen in diesem Gespräch mit dem Deutschlandfunk von ihren Projekten und welchen Wert Citizen Science für die Wissenschaft hat.

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Zum Mitmachen

Und? Lust auf Citizen Science bekommen? Die Plattform "Bürger schaffen Wissen" hat eine Liste aller Bürger*innen-Aktivitäten. Dort könnt ihr nach einem passenden Projekt für euch suchen und mitmachen.

Und wenn es euch die senseBox angetan hat: Hier könnt ihr sie bestellen und mit der Vermessung der Luft zuhause beginnen.

Johanna Schmeer und The Outside Inside

"The Outside Inside" erforscht die Beziehungen zwischen Umwelt, Natur und Technik. Johanna Schmeers kleine Ökosysteme zeigen Pflanzen, Pilze und Flechten, die besondere Fähigkeiten haben, ihre Umwelt zu verändern.

Wenn wir Veränderungen bewirken wollen, müssen wir unsere Zukunftserwartungen hinterfragen und ändern. Spekulatives Design legt den Fokus auf die Erfindung spekulativer Objekte aus einer möglichen Zukunft mit dem Ziel, den Diskurs zu verändern.

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Johanna Schmeer, The Outside Inside; Foto: Christian Schmeer

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Die Französin Nelly Ben Hayoun und der Brite James Auger sagen dem gewöhnlichen Objektdesign den Kampf an. Im Sinne des spekulativen Designs spielen sie mit der Angst vor der Technik und verbinden das Nützliche mit dem Witzigen. Das Ergebnis: ein Chip-Telefon im Zahn oder der Soyuz Chair, der eine Reise zum Mond simuliert. Aber seht selbst:

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Die Netflix-Serie Black Mirror erzählt Geschichten aus einer dystopischen nahen Zukunft. Vereinendes Element der einzelnen, nicht aufeinander aufbauenden Episoden ist die Frage: Wie leben wir Menschen in unserer modernen, von Technik geprägten Welt? Dabei legt Black Mirror ein besonderes Hauptaugenmerk auf den Umgang mit Entwicklungen und wie sich diese auf den Alltag der Menschen auswirken.

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Im Interview mit dem Fraunhofer-Institut erklärt Zukunftsmacherin Johanna Schmeer, welche Bedeutung spekulatives Design für Forschung und Innovation hat.

In „Geschichten von Morgen“ (Suhrkamp Verlag) erzählen elf Autor*innen ihre Sicht auf die nahe Zukunft. Wir lesen von einer Technologie namens Friedenswahrer, die aufbrausende Naturelle mit Meeresklängen oder Pillen beruhigt oder von einem Narkoseroboter, der sich verselbständigt. Jene Geschichte, "Requiem" von Karl Wolfgang Flender, ist aktuell für den Deutschen Science Fiction Preis nominiert. Utopie? Dystopie? Entscheidet selbst. Hier geht’s zur Verlagsseite.

In „Speculative Everything“ schlagen Anthony Dunne und Fiona Raby eine Art Design vor, mit dem nicht nur Dinge, sondern auch Ideen geschaffen werden können. Für sie ist Design ein Mittel, um darüber zu spekulieren, wie die Dinge sein könnten – wie sich mögliche Zukünfte darstellen. Die Autoren stellen "Was-wäre-wenn"-Fragen, die eine Debatte und Diskussion darüber eröffnen sollen, was für eine Zukunft die Menschen wollen (und was sie nicht wollen).

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“The Thing from the Future” ist ein Fantasiespiel, das dich herausfordert, Objekte aus einer Reihe alternativer Zukünfte zu beschreiben. Ziel des Spiels ist es, unterhaltsame, aber zum Nachdenken anregende hypothetischer Objekte aus möglichen Zukünften zu generieren. Hier erfährst du mehr über das Spiel des SITUATION LAB. Oder du legst gleich los mit der kostenfreien Print-and-Play-Ausgabe:

Unter dem Hashtag #FuturiumSchule haben wir eine Anleitung veröffentlicht, in dem du dein Objekt der Zukunft ganz einfach selbst bauen kannst. Hier gibt’s das Arbeitsblatt dazu:

kling klang klong und die KI-Musik

Schon mal ein Orchester dirigiert? Oder mit einem Profi um die Wette improvisiert? Mit drei Stationen im Futurium Lab geben kling klang klong selbst musikalischen Laien eine clevere Starthilfe und lassen jeden von uns ganz einfach per Wink, Knopfdruck oder Klaviatur kreativ werden. Ihr Helfer und Star: Künstliche Intelligenz (KI).

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Foto: Projektteam Kling Klang Klong via Futurium / David R.

Das ist eine Art und Weise, wie KIs Kreativprozesse unterstützen. Auf welche anderen Arten können künstliche und menschliche Intelligenz gemeinsam kreativ werden?

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Seht hier, wie ihr im Futurium mit den Exponaten von kling klang klong kreativ werden könnt:

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Was kann Künstliche Intelligenz eigentlich? Wie kreativ ist sie, und stellt sie am Ende vielleicht sogar Künstler*innen aus Fleisch und Blut in den Schatten? Künstler*innen und Expert*innen tauschen sich aus – auf dem Global Media Forum der Deutschen Welle.

Ivan P. Yamshchikov ist Mathematiker und Physiker am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig. Im Campus Talk der ARD spricht er darüber, wie er Robotern Kreativität beibringt und sie sogar Gedichte schreiben lässt:

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Zum Anhören

Für die Musikbranche bringen neuronale Netze weitgreifende Veränderungen. Ein paar Klicks, und schon komponiert ein Algorithmus ein klassisches Streichquartett wie von Franz Schubert. Versucht doch selbst einmal zu erraten, welchen Musikteil ein Computer und welchen ein Pianist geschrieben hat:

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Ok, unser nächstes digitales Exponat ist nichts für schwache Ohren. Death Metal – gespielt von einer Künstlichen Intelligenz. Die KI macht eben vor keiner Musikrichtung Halt. Hier könnt ihr das Stück Relentless Doppelganger im Livestream hören:

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Ja, Musik kann tatsächlich von Maschinen geschrieben werden, schreibt Claudia Birkholz, Dozentin für Klavier und zeitgenössische Musik in einem Beitrag für das Wissenschaftsjahr Künstliche Intelligenz. „Aber das muss uns keine Angst machen, denn was den Algorithmus-Künstlern dann doch noch fehlt ist die Kreativität, ist die Leidenschaft, ist die Empathie.“

Einen Streifzug durch die unterschiedlichen musikalischen Genres unternimmt Antonia Morin für BR Klassik.

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Die Drum-Machine organisiert alltägliche Klänge durch maschinelles Lernen. Auf eine Karte sind ähnliche Sounds in unmittelbarer Nähe platziert. Wusstet ihr, dass sich das Schnauben eines Büffels ähnlich dem Schwingen einer Tür anhört? Wenn ihr die Marker über die Sounds fahren lasst, könnt ihr ganze Drum-Sequenzen entstehen lassen. Durch Scrollen oder Suchen nach einer allgemeinen Klangkategorie erhältst du ein Musikstück aus vier kombinierten Sounds. Probiert es aus, es lohnt sich!

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Sven Pfeiffer, Caroline Hoegsbro und Printed Tower

Ob Roboterarm, komplexe Sensorik oder Drohne, die Robotik erhält Einzug in den Architekturherstellungsprozess. Digitale Entwurfs- und Fertigungsmethoden verändern die konstruktiven und gestalterischen Möglichkeiten. Unser Projekt Printed Tower betrachtet zukünftige Möglichkeiten der Architekturgestaltung- und Produktion aus verschiedenen Perspektiven.

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Ingenieur*innen, Architekt*innen und Designer*innen arbeiten an vielversprechenden Ansätzen, um Gebäude und Städte nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch flexibler und menschenfreundlicher zu machen. Erfahrt hier mehr über die Zukunft der Architektur.

Jenseits der dekorativen Keramikfliesen hat sich eine reiche Kultur von Anwendungen keramischer Baumaterialien entwickelt. So umfassend, dass drei Harvard-Professoren darüber ein Buch geschrieben haben. Ceramic Material Systems heißt es. Multifunktionale Produkte werden darin als ganzheitliches Ökosystem von der Materialgewinnung und Produktgestaltung über den Entwurfsprozess und die konstruktive Umsetzung bis hin zur Wiederverwendung dargestellt.

Zum Anschauen

In unserem Videoporträt lernt ihr das Projekt Printed Tower und seine Schöpfer*innen kennen:

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Die so genannte additive Fertigung eröffnet neue Perspektiven bei der Planung und Fertigung von Bauwerken. Dreidimensionale Bauteile können mithilfe dieser Technik nach vorher festgelegten Maßen und Formen computergesteuert und ohne spezielles Werkzeug hergestellt werden. Die TU München forscht an gleich zwei Verfahren. Seht selbst:

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Roboter haben schon immer fasziniert. Markus Knapp sendet mit seinem Team den Podcast Robotiklabor, den n ach eigenen Angaben größtenPodcast rund um Robotikthemen, und gibt seine Erfahrung, Tipps und Tricks weiter. In Folge 111 geht es etwa um den kleinsten mikroelektronischen Roboter der Welt und einen laserunterstützten Sandwich-Stapler. Ihr seht, es die Themen sind vielfältig. Im Interview mit den Macher*innen des Zukunftsarchitekten-Podcast erklärt Knapp, was ihn an der Robotik fasziniert.

Die Keramik ist eine wichtige Erfindung der Menschheit. Bereits im siebten Jahrtausend v. Chr. fertigte man im Vorderen Orient Gefäße aus Lehm und Wasser zur Aufbewahrung von Flüssigkeiten und Getreide, sowie zum Garen von Speisen. Hört hier die ganze Geschichte:

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Die Geschichte der Keramik

Zum Mitmachen

In diesem Video lernst du, wie du einen einfachen Roboterarm selber bauen kannst. Einfacher Roboterarm? Klingt erstmal gar nicht so einfach. Aber das Team der Electronics Hub erklärt es Schritt für Schritt. Die Anleitung findest du zudem hier (Englisch).

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